CD Kritik: Ymir – Ymir (Werewolf Records 2020)

Bei Ymir aus Finnland handelt es sich um eine Uraltband aus Finnland, welche bereits seit 1998 existiert. Damals veröffentlichte man 2 Demos und erst 20 Jahre später folgt nun mit gleichnamigen Album das erste vollständige Album. „Ymir“ ist melodischer BM. Das Album umfasst dabei 6 Stücke um die Spielzeit beträgt etwas mehr 36 Minuten. „Ymir“ ist bereits im Sommer als Vinyl und CD Version erschienen.

Bei manchen Bands dauert es eben etwas länger bis eine Veröffentlichung das Licht der Welt erblickt, so auch bei Ymir, welche aus einigen bekannten Musikern besteht, welche in zahlreichen anderen Bands ihre Meriten verdienen. Musikalisch weiß. „Ymir“ von Anfang zu gefallen, denn das Riffing und auch die Produktion setzen schon von Beginn an Akzente. Die Songs bieten sehr viel Abwechslung und bleiben sofort im Gehörgang hängen. Melodischer Pagan Black Metal mit Keyboards untermalt sorgt für eine beeindruckende Atmosphäre, die hin und wieder an alte Emperor erinnert. Die Finnen verstehen ihr Handwerk. Kein Song sticht dabei hervor, das ganze Album wirkt dabei wie aus einem Guss. Die lange Zeit bis zur Veröffentlichung hat sich definitiv gelohnt. Fans des atmosphärischen BM sollten auf jeden Fall ein Ohr riskieren. Das Albumcover ist eher schlicht, passt aber dennoch gut zum Album. Ein kleiner Kritikpunkt gibt es dennoch, denn die Spieldauer ist meines Erachtens nach mit 36 Minuten doch etwas knapp.

Fazit: Die sehr lange Wartezeit bis zum Erscheinen des ersten Albums hat sich definitiv gelohnt auch wenn bis zur nächsten Veröffentlichung nicht noch mal 20 Jahre vergehen sollten. Fans des finnischen BM‘s sollten „Ymir“ auf jeden Fall in ihrer Sammlung haben. Kurzum Gut Ding viel manchmal Weile haben.

Hörbeispiel:

Trackliste:

  1. Pagan Mysticism
  2. Silvery Howling
  3. Ymir
  4. Frostland Conqueror
  5. Winterstorms
  6. Resurrection of the Pagan Fire

Bewertung: 5,5/6

@Mjöllnir/ Seelenfeuer 2020

CD Kritik: Grabunhold – Heldentod (Iron Bonehead Productions 2021)

Grabunhold sind spätestens nach der Veröffentlichung ihrer ersten EP „Unter dem Banner der Toten“ keine Unbekannten mehr in der deutschen BM Szene, zumal sie spielerisch überzeugen konnten. Nun knapp ein Jahr später erscheint mit „Heldentod“ das erste komplette Album. Das Album erscheint Anfang 2021 über Iron Bonehead Productions und wird als CD und Vinyl Version erhältlich sein.

Wenige Augenblicke genügen und es fällt auf, dass die Band sich spielerisch nochmals deutlich steigern konnte. Die 8 Stücke zeigen sich sehr facettenreich und variieren in Sachen Tempo und Atmosphäre. Die Jungs verstehen ihr Handwerk und präsentieren das Tolkien Universum in einem imposanten Soundgewand. Der Sound drückt mächtig aus den Boxen und auch der variantenreiche Gesang weiß sehr zu gefallen. Das Riffing gestaltet sich sehr abwechslungsreich und gerade das überwiegende hohe Tempo der Stücke sorgt dafür, dass sich die Atmosphäre sehr intensiv und dicht darstellt. Langweile kommt bei dem Album auf jeden Fall keine auf. Es fällt mir sehr einen einzelnen Song hervorzuheben, denn alle Stücke können spielerisch überzeugen. Wer bereits die EP sein Eigen nennt, wird schnell merken, dass „ Heldentod“ eine Weiterentwicklung des damals schon beeindruckenden Sounds ist. Ich persönlich denke, dass mit Grabunhold ist ein Rohdiamant, der mit jeder weiteren Veröffentlichung, immer mehr zu einem strahlend Diamanten wird. Ich kann Jedem „Heldentod“ ans Herz legen, denn was die Band darauf abliefert wird bei Manchem für einen offen Mund sorgen, Skeptiker oder Puristen sollten zumindest mal in das Werk hinein hören.

Fazit: „Heldentod“ ist ein beeindruckendes Werk, welches spielerisch als auch atmosphärisch zu gefallen weiß. Variantenreiches Riffing und eine Produktion vom aller Feinsten sorgen schon jetzt für ein musikalisches Highlight in 2021.

Hörbeispiel:


Trackliste:

  1. Wolkenbruch über Amon Sul
  2. Hügelgräberhöhen
  3. Trommeln in der Tiefe
  4. Flammen und Schatten
  5. Morgenröte am Pelennor
  6. Fangorns Erwachen
  7. In tiefen Verliesen
  8. Der Einsamkeit letzter Streiter

Bewertung: 5,5 /6

@Mjöllnir/ Seelenfeuer 2020

Vorwort:

Ich Mjöllnir liebe den Black Metal in allen seinen zahlreichen Facetten und ich habe mich deshalb entschlossen den „Seelenfeuer“ Blog ins Leben zu rufen um Euch mit den neuesten Nachrichten rund um den Black Metal zu versorgen!
Die Neuigkeiten umfassen: Interviews, Rezensionen und Berichte (auch Konzertberichte).

Für Kritik oder Feedback egal welcher Art bin ich jeder Zeit offen. Ich wünsche Euch viel Spaß beim Verweilen auf dem Blog!

Mjöllnir