Rezension: Vargsheim – In the Tower of  Ivory (Crawling Chaos 2022)

Vargsheim aus Würzburg dürften Vielen durch ihre zahlreichen Veröffentlichungen und Auftritte ein Begriff sein. Gerade ist nun das neueste Album erschienen und setzt den eingeschlagenen Weg der Band fort. Das Album hört auf den Namen „In the Tower of Ivory“ und enthält insgesamt 8 Songs mit einer Spielzeit von knapp 50 Minuten.  Die Band orientiert sich weiterhin am atmosphärischen Black Metal mit progressiven und Pagan Einflüssen. Vorläufig ist das Album nur digital und als CD Version erhältlich.

Muskalisch hat die Band gegenüber ihren vorherigen Veröffentlichungen nochmals eine ordentliche Schippe drauflegen können, denn die Stücke sind mit vielen Feinheiten ausgestattet und wissen weiterhin durch ihre Atmosphäre und ihre Tempowechsel zu überzeugen.  Wem atmosphärischer BM zusagt, sollte sich „In the Tower of Ivory“ zu Gemüte führen, denn das gesamte Album wirkt als solches durchdacht und zeigt wie die Band an das Songwriting für das Album herangegangen ist. Mich persönlich haben schon die vorherigen Werke abgeholt, aber das neue Album gefällt mir noch besser, weil es unterschiedliche Einflüsse zu einem komplexen und stimmungsvollen Gesamtwerk vereint. Die druckvolle Produktion weiß zu gefallen. Die Songs sind in ihrem Aufbau progressiv und überraschen bisweilen mit unvorhersehbaren Momenten. „In the Tower of Ivory“ ist ein Album das auf jeden Fall seine Zeit braucht um richtig zu zünden, ein kurzes Überfliegen reicht nicht aus, denn zu viele Feinheiten bleiben sonst auf der Strecke. Der vierte Song „Waves against Walls“ zählt zu meinen Favoriten, denn ich finde die Mischung zwischen rauen und fast schon epischen Elementen sehr gelungen, spiegeln sie doch auch das gesamte Album wider. „In the Tower of Ivory“ ist definitiv ein Album für lange Winterabende.

Fazit: Vargsheim haben mit „In the Tower of Ivory“ ein bärenstarkes Album veröffentlicht. Wem atmosphärischer BM zusagt kommt um das Album nicht herum. „In the Tower of Ivory“ ist ein vielseitiges Album, welches sich sowohl für die langen Winterabende als auch für die Bühne eignet.

Hörbeispiel:

Trackliste:

1. The Serpent and the Feather
2. In the Tower of Ivory
3. Schlüssel zum Selbst
4. Waves against Walls
5. Reliquien
6. Suffocated Hope
7. The Third Eye
8. Wiedergänger

Bewertung: 5/6

@Mjöllnir/ Seelenfeuer 2022

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