Rezension: Har Shatan – Manum Incidere Alicui (The Sinister Flame 2022)

Har Shatan gehört zu diesen Bands, um die es nach ihrer Gründung und ein paar Veröffentlichungen ruhig wurde. Das letzte Album der Band stammt von 2009, weshalb es umso überraschender ist, dass die Band Mitte 2022 erst eine Demo und nun ein zweites Album Ende des Jahres veröffentlichen wird. Muskalisch orientiert sich Har Shatan am low fi BM, welcher vorwiegend im schleppenden Tempobereich angesiedelt ist. „Manum Incidere Alicui“ umfasst insgesamt 7 Stücke und eine Spieldauer von knapp 40 Minuten.

Har Shatan ist eine Ein Mann Band aus einem kleinen Ort an der Mosel zwischen Trier und Koblenz und existiert bereits seit 2002. Manchem dürfte die Band noch in Erinnerung sein, denn bis 2009 war die Band recht aktiv im BM Untergrund, bevor es dann plötzlich still wurde um die Band. Nun knapp 12 Jahre später erscheint nun das zweite Album. Das Album ist sehr traditioneller BM ohne grossen Schnickschnack, dafür aber mit dieser typischen 90ziger Jahre Atmosphäre. Im Vordergrund steht rauer und vorwiegend schleppender Gitarrensound und heisere, krächzende Vocals. Muskalisch scheint, die Zeit bei „Manum Incidere Alicui“ stehengeblieben zu sein, denn ohne Weiteres hätte das Album auch Ende des letzten Jahrtausends erschienen sein können. Zepar, der einzige Protagonist, versteht es dem Album diese oldschool Atmosphäre zu entlocken und das macht die Band für mich so sympathisch. Natürlich richtet sich das Album definitiv nur an BM Nostalgiker. Die Stücke an sich sind vorwiegend simple in ihrem Grundgerüst, dennoch finden sich viele Feinheiten innerhalb der Stücke. Die Produktion passt, das Artwork passt, was möchte man als Hörer denn mehr. Das Album wird Ende des Jahres als Vinyl und Tape Version über The Sinister Flame erscheinen.

Fazit: Har Shatan melden sich 2022 nach einer Demo Mitte des Jahres, Ende des Jahres mit einem zweiten Album zurück. „Manum Incidere Alicui“ ist traditioneller BM ohne großen Firlefanz und richtet sich deshalb an BM Nostalgiker. „Loyality until Death“

Hörbeispiel:

Trackliste:

1. Intro / Aurora
2. Fulgens et Sole Clarior
3. Secret
4. Loyalty until Death
5. Blood of Creation
6. Lichtträger Lucifers
7. Another Dimension (Outro)

Bewertung: 5/6

@Mjöllnir/ Seelenfeuer 2022

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