Rezension: Lighthouse – I (TeufelsZeug Records 2022)

Lighthouse stammen aus Bayern und orientieren sich musikalisch am progressiven BM mit Post Metal und DSBM Einschlägen. Die Band erzeugt eine beeindruckende Atmosphäre. Nach einer ersten EP vor 2 Jahren, ist nun das erste Album „I“ erschienen. 7 Stücke und eine Spieldauer von knapp 37 Minuten sind die Eckdaten des Album, welches über TeufelsZeug Records erschienen ist. „I“ ist bisweilen nur digital und als CD Version erhältlich, aber vielleicht folgt noch eine Vinyl Version. Das Artwork sieht mal echt hammermässig aus, sehr stark wie ich finde.

Musikalisch ist das Album sehr vielfältig geworden und vor allem die rockigen Passagen, wissen dabei Akzente zu setzen. Die Atmosphäre schwankt von Melancholie bis hin zu mitreißenden Passagen. Mich persönlich erinnert die Band so einwenig an Lifelover, die so eine ähnliche Atmosphäre auf ihren Alben erzeugt haben, wobei beide Bands dennoch völlig anders klingen. Zwischenzeitlich sorgen kleinere Soundsamples, dass sich die Atmosphäre noch intensiviert. Die Stücke an sich sind recht einfach in ihrem Aufbau und dennoch ist es gerade das was das Album zu einem stimmigen Gesamtwerk macht. Es fällt mir schwer einen einzelnen Song hervorzuheben, denn irgendwie bewegen sich alle Stücke auf gleichem hohem Niveau, was meine Auswahl so schwierig macht. Mit Lighthouse dürfte definitiv zu rechnen sein, denn mit „I“ hat die Band bereits schon mal auf sich aufmerksam gemacht. „I“ richtet sich an Hörer, welche bereit sind auch die eingeschlagenen Wege des BM zu verlassen und sich neue Einflüssen zu öffnen.

Fazit: Lighthouse haben mit ihrem Debütalbum ein sehr starkes Gesamtwerk veröffentlicht, das durch seine stimmige Atmosphäre Akzente setzen kann und durch seine progressiven Elemente sich vom BM Mainstream abhebt. Kaufempfehlung!

Hörbeispiel:

  1. 54°26’33“N, 11°01’09“E
  2. The Lighthouse
  3. Beyond
  4. The Bird That Came to an End
  5. As the Trees…
  6. Collapsing Light
  7. 54°24’09“N, 11°18’39“E

Trackliste:

Bewertung: 5,5/6

@Mjöllnir/ Seelenfeuer 2022

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