Rezension: Panzerfaust – The Suns of Perdition Chapter III: The Astral Drain (Eisenwald 2022)

Nach einer langen Wartezeit erreicht mich nun das neueste Album der kanadischen BMler um Panzerfaust. „The Suns of Perdition Chapter III: The Astral Drain“ setzt den auf den vorherigen beiden Alben eingeschlagenen Weg musikalisch als auch lyrisch fort. Alle drei Alben gehören zusammen, wie unschwer am Namen zu erkennen ist. Musikalisch orientieren sich die Kanadier am progressiven und okkulten BM, bei dem die Gitarren im Vordergrund stehen. Das Album ist als digitale Version und sowohl als Vinyl und CD Version erschienen.

Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich den musikalischen Werdegang der Kanadier seit derem EP aus dem Jahre 2016 nicht mehr wirklich weiter verfolgt habe, was ich nun aber nachholen werde. Widmen wir uns nun dem neuen Album „The Suns of Perdition Chapter III: The Astral Drain“, welches erst vor wenigen Tagen erschienen ist. Musikalisch kann großes Kino, den die Musiker hauchen ihren Stücken eine sehr imposante Atmosphäre ein. Spielerisch braucht man keine allzu viele Worte mehr zu verlieren, da die Band ihr Handwerk versteht und die bisherigen Veröffentlichungen alle samt überzeugen konnten. Meist bewegt sich das Album im mittleren Tempobereich, beeindruckend jedoch finde ich die Momente in dem das Tempo bis fast zum Stillstand gedrosselt wird. Die Songs setzen sich dabei tief im Bewusstsein fest. Wer MGLA oder ähnliche Bands mag sollte sich Panzerfaust anhören, beide Bands entfachen durch ihren Gitarrensound, eine unheimlich dichte Atmosphäre, wobei die Kanadier bisweilen progressiver zu Werke gehen und ihren Songs so noch mehr Dynamik verleihen. Ich verzichte gerne auf einen Anspieltipp und ich lege jedem ans Herz das ganze Album anzuhören, denn nur so entfacht „The Suns of Perdition Chapter III: The Astral Drain“ sein ganzes Potenzial.

Fazit: Der kanadischen BM Formation Panzerfaust ist es gelungen mit „The Suns of Perdition Chapter III: The Astral Drain“ ein Gesamtwerk zu schaffen, das mit einer intensiven und dichten Atmosphäre ausgestattet ist und spielerisch Akzente setzen kann. Kaufempfehlung!

Hörbeispiel:

Trackliste:

  1. Death-Drive Projections
  2. The Fear (Interlude)
  3. B22: The Hive and the Hole
  4. The Pain (Interlude)
  5. Bonfire of the Insanities
  6. The Fury (Interlude)
  7. The Far Bank at the River Styx
  8. Enantiodromia (Interlude)
  9. Tabula Rasa

Bewertung: 5,5/6

@Mjöllnir/ Seelenfeuer 2022

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