Rezension: Brahdr’uhz/ Indre Mørke Gemeinschaftstonträger „Hymns of Hatred & Darkness (Schierling Klangkunst/ Astral Nightmare Productions 2022)

Gemeinschaftstonträger finde ich persönlich immer eine feine Sache, bietet er mancher eher unbekannten Formation doch die Möglichkeit sich einer größeren Hörerschaft zu präsentieren. „Hymns of Hatred & Darkness“ ist mal wieder ein Split, der es musikalisch in sich hat, bietet er doch mit Brahdr’uhz, eine schon recht bekannte Band und mit Indre Mörke eine bislang wenig in Erscheinung getretene Band, Musikalisch bieten beide Bands rauen und ungeschliffen BM. Beide Bands steuern je 4 Stücke zur Veröffentlichung bei. Erscheinen wird der Gemeinschaftstonträger in Zusammenarbeit mit Schierling Klangkunst und Astral Nightmare Productions sowohl digital als auch die CD Version.

Den Auftakt des Split bestreitet die helvetische BM Formation Brahdr’uhz, welche schon seit einigen Jahren ihr Unwesen, nicht nur in der Schweiz treibt und bereits auf eine Vielzahl von Veröffentlichungen zurückblicken kann. Sehr roh und sehr ungeschliffen geht die Band auch weiterhin zu Werke und diese Beständigkeit weiß eben Akzente zusetzen. Der Split bietet nun 4 neue Songs, die sehr dynamische Strukturen bieten und feine Nuancen aufweisen, die es zu entdecken gilt. Ich persönlich mag die groovenden Passagen wie z.B. im ersten Song „JMBDLCDTC“, die doch sehr an Darkthrone erinneren. Markant sind definitiv die Vocals, die markerschütternd aus den Boxen tönen. Wer die vorherigen Veröffentlichungen der Eidgenossen kennt, kann bedenkenlos zugreifen, denn unangenehme Überraschungen bleiben Dank der eidgenössischen Beständigkeit aus.

Den Abschluss bestreiten die französisch- deutsche BM Formation Indre Mörke, welche mit „ Hymns of Hatred & Darkness“ bereits ihren zweiten Splitbeitrag innerhalb kürzester Zeit abliefern. Musikalisch unterscheiden sie sich nicht allzu sehr von den Eidgenossen, denn auch Indre Mörke spielen rohen und ungeschliffen BM. Die vier vorliegenden Stücke gehen sehr gut ins Ohr und wecken das Verlangen nach weiteren Songs. Zukünftig dürfte von der Band weitere Veröffentlichungen zu erwarten. Die Songs versprühen jede Menge an Authentizität, Schwärze und Boshaftigkeit. Spielerisch starke Gitarrenriffs wissen zu überzeugen. Die Musiker hinter der Band haben ein Gespür für hypnotisches Riffing und für eine intensive Atmosphäre. Indre Mörke sollte man im Auge behalten, denn die beiden Musiker haben innerhalb kürzester Zeit einige Veröffentlichungen raus gehauen, fehlt also noch ein komplettes Album.

Fazit: Auf dem Gemeinschaftstonträger „Hymns of Hatred & Darkness“ haben sich mit Brahdr’uhz und Indre Mörke zwei Vertreter des rohen und ungeschliffen BM‘s zu einem starken Gesamtwerk vereint. Spielerisch zeigen beide Bands, dass Veröffentlichungen auch heute noch den Geist der 90ziger Jahre aufweisen können und auf Schnickschnack verzichten können.

Hörbeispiel:

Trackliste:

  1. Brahdr’uhz – JMBDLCDTC
  2. Brahdr’uhz – LFDTFDP
  3. Brahdr’uhz – NSMIM
  4. Brahdr’uhz – JSACTM
  5. Indre Mørke – Errance
  6. Indre Mørke – Déchéance
  7. Indre Mørke – La Fin d’un Règne
  8. Indre Mørke – Abysses de Solitude

Bewertung: -/-

Label:

https://m.facebook.com/SchierlingKlangkunst/

@Mjöllnir/ Seelenfeuer 2022

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