Rezension: Celestial Conjuration – Collection I (Dark Adversary Productions 2022)

Die australische Formation Celestial Conjuration ist bereits 2019 entstanden und hat seit ihrer Gründung bereits zwei Demos in Eigenregie veröffentlicht nun folgt die Wiederveröffentlichung der Demos als Complilation „Collection I“ als CD Version über Dark Adversary Productions. Musikalisch orientiert die Band sich am rauen, rohen, ungestümen BM, aber dennoch sehr melodisch klingt. Insgesamt befinden sich 7 Songs mit einer Spieldauer von knapp 45 Minuten auf dem Tonträger. Die ersten 6 Stücke stammen von den beiden Demos (I & II), während der letzte Song „Spire of the Spectral Serpent“ bisher unveröffentlicht, als Dreingabe dazu gefügt wurde.

Ohne große Erwartungen gehe ich nun ran die Promo und bin schon nach wenigen Augenblicken sehr angetan von dem was aus den Boxen schallt. Rauer und ungeschliffener BM meist im mittleren oder schleppenden Tempobereich, erzeugt dieses Oldschool Feeling der BM Anfangstage. Markantes Merkmal sind definitiv die Vocals, schrill und unverständlich, passen sie aber sehr gut Gesamtwerk. Die Songs sind sehr dynamisch in ihrer Struktur und sorgen so für alles andere als Kurzweile. Wer sich mit der BM Szene Australiens bereits beschäftigt hat, weiß dass gerade der BM dort sehr speziell ist und immer wieder neue Bands aus dem Schatten hervortreten, die schnell über die Grenzen weg auf sich aufmerksam machen. Celestial Conjuration ist eine solche Band, die wie aus dem Nichts aus dem Schatten hervorkommt und einfach BM abliefert, ohne groß auf unnötigen Schnickschnack zu setzen. Betrachtet man die auf der Complilation enthalten beiden Demos, bemerkt man die bereits vorhandene musikalische Entwicklung, denn die Stücke der zweiten Demo bieten mehr Tiefgang und Feinheiten. Die Complilation ist übrigens eine gute Idee der Band gewesen, denn so schaffen es die schwarzen musikalischen Ergüsse verdientermaßen auch den Sprung in den Rest der Welt, zumal die Tapes alle schon vergriffen sind. Celestial Conjuration sollte man im Hinterkopf behalten, denn musikalisch liefern die Australier eine starke Veröffentlichung ab und es bleibt Abzuwarten was von der Band noch alles kommen wird.

Fazit: Celestial Conjuration überraschen mit ihrer Complilation „Collection l“ und liefern musikalisch als auch aus atmosphärischer Sicht ab. BM mit sehr viel Oldschool Attitüde!

Hörbeispiel:

Trackliste:

  1. Poisonous Constellations
  2. Journey Towards the Dark Planetarium
  3. Astral Hatred
  4. Halls of Entropic Void
  5. The Birth of Phobos
  6. At the Bridge of Cosmic
  7. Spire of the Spectral Serpent

Band: https://celestialconjuration.bandcamp.com/

Bewertung: 5/6

@Mjöllnir/ Seelenfeuer 2022

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