Rezension: Grieve – Funeral (Werewolf Records 2022)

Die finnische BM Formation Grieve dürfte schon durch ihre beiden Mitglieder vielen bekannt sein. Ihr erstes Album, welches auch gleichzeitig das letzte Album sein wird, hört auf den Namen „Funeral“ bietet 7 Songs mit einer Spieldauer von etwa einer halben Stunde. Die Einflüsse von finnischen BM Kapellen wie Horna, Behexen oder Satanic Warmaster sind ständig präsent, zumal Werewolf einer der Protagonisten von Grieve ist. Musikalisch also das was die meisten von uns erwarten nämlich rauer und ungeschliffener BM aus Finnland. „Funeral“ ist bereits seit letzter Woche als CD Version über Werewolf Records erhältlich, eine LP Fassung soll noch in diesem Jahr erscheinen.

Grieve besteht mittlerweile nur noch aus V-Khaos und Werewolf, Beides sind hervorragende Musiker, die immer wieder nach neuen Betätigungsfeldern suchen. Grieve ist so eine Band, die beide vor einigen Jahren ins Leben gerufen haben. Einige Wenige Momente genügen und der Hörer könnte meinen, eine Satanic Warmaster Veröffentlichung vor sich zu haben. Werewolf‘s markante Vocals oder auch der Gitarrensound erinnert doch sehr an STW. Grieve ist aber alles andere als nur eine Kopie, denn die Songs zeugen doch von einer Eigenständigkeit, wenn sie auch nicht sofort zu hören sind. Mit der Ankündigung des Albums wurde auch sofort mitgeteilt, dass „Funeral“, die letzte Veröffentlichung von Grieve sein wird. Schade ist es allemal, da beide Musiker ihr Handwerk verstehen, allerdings auch viel beschäftigt sind , was natürlich zu Abstrichen führt. Nun ja vielleicht gibt es irgendwann noch mal eine neue Veröffentlichung, aber wer weiß das schon. Musikalisch gefällt mir das Album sehr gut, kurz und auf den Punkt gebracht, verzichten die Finnen auf jeden unnützen Ballast und lassen dafür ihre Instrumente sprechen. Wer oben genannte Bands in seiner Sammlung stehen hat, sollte sich „Funeral“ dazustellen.

Fazit: Grieve liefern mit „Funeral“ ein gutes Album ab, welches eben typisch finnisch ist und somit in jede Sammlung gehört. Klare Kaufempfehlung von mir!

Hörbeispiel:

Trackliste:

  1. Lethal Wind of Destruction
  2. Winter of Torment
  3. Possessed…
  4. Nocturnal Cries
  5. Requiem of Mankind
  6. Helvetin valtaistuin
  7. Funeral Path

Bewertung: 5/6

@Mjöllnir/Seelenfeuer 2022

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