Rezension: Silent Leges Inter Arma – Ad Plures Ire (Eigenproduktion 2022)

Die mecklenburgische BM Silent Leges Inter Arma existieren schon bereits einige Jahre und musikalisch haben sie wenige dafür hochwertige Veröffentlichungen herausgebracht. Das erste Album ist bereits vor 10 Jahren erschienen und nun ist es an der Zeit für ein weiteres Werk, welches Ende der Woche (14.01.2022) erscheinen wird. „Ad plures ire“ so heißt das Album erscheint über die Band selbst. Das Album ist progressiver BM, der viele Einflüsse auch außerhalb des BM‘s aufgreift und in ein starkes Gesamtwerk münden lässt. Die Eckdaten des Albums lesen sich dabei wie folgt: Veröffentlichung über die Band selbst und insgesamt 7 Songs.

„Ad Plures ire“ ist ein sehr progressives Album, das weniger die bekannten BM Merkmale in den Vordergrund stellt, sondern von Anfang an durch seine vielen Feinheiten punkten kann. BM Puristen könnten vielleicht ein Problem mit dem Werk haben, die Band offenbart aber, das man auch offen für Wege außerhalb des BM ist., was ich sehr gut finde. Überhaupt geht die Band eigene Wege auch so bei der Veröffentlichung, die die Band selbst übernimmt. Musikalisch sind die Songs sehr dynamisch in ihrem Tempo und im BM Riffing, meist bewegt man sich im mittleren Tempo nur sehr vereinzelt weicht man ab. „Ad Plures Ire“ braucht mehrere Durchgänge um richtig zu zünden, wenn man sich jedoch darauf einlassen kann, findet man ein starkes Gesamtwerk, das ohne großen Schnickschnack, jedoch spielerisch sehr wohl durchdacht ist. Es fällt mir sehr schwer einen einzelnen Song hervorzuheben, zumal es dem Gesamtwerk auch nicht gerecht wird. Eins jedoch sollte bemerkt werden, nämlich dass Mecklenburg Vorpommern in den letzten Monaten einige starke BM Veröffentlichungen hervorgebracht hat. Ich hoffe für die Rostocker, dass es nicht mehr 10 Jahre dauert, bis ein weiteres Album folgen wird. „Ad Plures Ire“ ist ein Werk spielerisch und atmosphärisch intensives Album, welches zu mehrere Durchgänge braucht bis sie richtig zündet aber sich vom BM Einheitsbrei abhebt.

Fazit: „Ad Plures Ire“ ist ein im Ergebnis starkes Album ohne wirkliche Schwächen, dafür mit einem hohen Wiedererkennungswert. Die Musiker hinter Silent Leges Inter Arma verstehen ihr Handwerk und zaubern ihrem Album eine ganz besondere Atmosphäre.

Hörbeispiel:

Trackliste:

  1. The Way of all Flesh
  2. Mourning
  3. Irkalla
  4. The End of the Way
  5. To Last Forever
  6. To Last Forever Reprise
  7. Descent to Hell

Band:

http://silentlegesinterarma1.bandcamp.com

https://slia.bigcartel.com/

Bewertung: 5,5/6

@Mjöllnir/Seelenfeuer 2022

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: