Rezension: Asgard- Leuchtenstadt (Wolfmond Production 2021

Endlich ist es soweit und das Debütalbum, der schweizerischen BM/ DM Formation um Asgard erblickt das Licht der Welt. Das Album hört auf den Namen „Leuchtenstadt“ und ist gerade über Wolfmond Production als CD Version erschienen. Das Werk hätte eigentlich schon im Sommer erscheinen sollen, hat sich aber kurzer Hand noch einwenig Zeit gelassen, aber wie heißt es so schön Gut Ding will manchmal Weile haben. Musikalisch ist Asgard alles andere als nur BM, sondern kombiniert BM mit Death Metal, was im Resultat einfach hammermässig klingt. Das Album umfasst insgesamt 8 Songs, wovon 2 Stücke bereits schon vorher veröffentlicht worden sind. „Leuchtenstadt“ findet sich auf dem Gemeinschaftstonträger mit Transzendenz und „Leviathan“ bildet den Abschluss der Komplilation von 2019. Die Schweizer haben sich nicht Lumpen lassen und ihren ersten Album ein ausdrucksstarkes Artwork spendiert. Bisher ist es nur als Digital Version erhältlich, aber vielleicht wird das Album auch als Vinyl Version veröffentlicht werden.

Voller Vorfreude lege ich den Silberling in den CD Player und erkenne mit „Leuchtenstadt“ einen Song, welcher mir von der Split mit Transzendenz bekannt vorkommt. Spielerisch ein Brett, präzise Drums, starker und abwechslungsreicher Gitarrensound und markante, heisere Vocals. Schon beeindruckend was die Eidgenossen hier abliefern. Die Produktion drückt mächtig aus den Boxen. Die beiden folgenden Songs sind nicht weniger mächtig, wobei die Songs doch einem Ticken langsamer in ihrem Tempo sind, was dem Gesamtwerk aber richtig gut tut, zumal das Schlagzeug und die Vocals meiner Meinung nach so noch besser zur Geltung kommen. Nur sehr selten drosseln die Schweizer das Tempo, was aber dann sehr gut umgesetzt wird und den einzelnen Stücken noch mehr Atmosphäre verleiht. Die lange Schaffenszeit hat „Leuchtenstadt“ auf jeden Fall sehr gut getan. Live werden die Stücke definitiv zu überzeugen wissen. Brutal und auf den Punkt gebrachte Riffs können nur mitreißen. Mein persönlicher Favorit ist „Face of Satan“, welcher eine perfekte Kombination von brutalem treibendem Gitarrensound und fiesen und heiseren Gesang ist. Der Song ist wie eine Dampfwalze, die alles platt waltet , was sich ihr in den Weg stellt. Das lyrische Konzept hinter „Leuchtenstadt“ dürfte klar sein, die Schweizer öffnen mit dem Album die Höhlentore.

Fazit: Asgard haben mit ihren Debütalbum „ Leuchtenstadt“ ein brutales Werk auf die Menschheit losgelassen. Spielerisch stark zeigen die Eidgenossen welches Potenzial in ihnen steckt. Klare Kaufempfehlung von mir!

Hörbeispiel:

Trackliste:

  1. Leuchtenstadt
  2. Reisen inn i Lyset
  3. Skyggen fra Fortiden
  4. Blizzard of War
  5. Demon
  6. Face of Satan
  7. The Beauty in the Rotten Shell
  8. Leviathan

Bewertung: 5,5/6

@Mjöllnir/Seelenfeuer 2021

Ein Kommentar zu “Rezension: Asgard- Leuchtenstadt (Wolfmond Production 2021

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