Rezension; Mournful Winter – Mother‘s Demise (Eigenproduktion 2021)

Eine mir bisher völlig nahezu unbekannte Band ist Mournful Winter aus Baden-Württemberg. Die Band veröffentlichte Anfang Oktober bereits ihr drittes Album „Mother‘s Demise“. Musikalisch wagt sich die Band die angestammten Wege des BM‘s zu verlassen und neue Einflüsse mit einfließen zu lassen, was zwar nicht Allen schmecken dürfte, Anderen aber gerade deshalb gefallen dürfte. „Mother‘s Demise“ ist ohne Labelunterstützung und nur als CD Version erhältlich. Das Album Artwork finde ich sehr gelungen, da es zum musikalischen Gesamtwerk perfekt passt. Die Fakten des Albums lesen sich wie folgt: 8 Songs mit einer Spieldauer von etwas mehr als einer Stunde.

Wie bereits erwähnt ist „ Mother‘s Demise“ alles andere als ein typisches BM Album, da es schon von Anfang an, Klänge bietet, welche nicht alltäglich im BM sind. Gerade das nicht Alltägliche dürfte den ein oder anderen verwirren, wenn nicht gar vor den Kopf stoßen. Wer sich allerdings auf das Album einlässt, findet selbst nach einigen Durchläufen immer noch Feinheiten, welche vorher im Verborgenen geblieben sind. Es fällt mir schwer eine Vergleichsband auf Anhieb zu nennen, weshalb ich es auch belasse und mich dem Album widme. Progressives und dynamisches Riffing gepaart mit sehr vielfältigen Vocals wissen zu gefallen, zumal die Produktion ordentlich drückt. Die Atmosphäre der Songs wird durch die Einbettung der Klarinette verstärkt, was mir sehr gefällt. Mournful Winter erzeugen eine düstere Atmosphäre. Zwei Stücke möchte ich besonders hervorzuheben, sind sie doch sehr konträr was ihr Klang betrifft. Song 3 „Fortress of Dead Dreams“ ist ein klassischer BM Song, sehr starkes präzises Riffing, Song Nummer 5 „Mother’s Demise“ ist ein instrumentales Stück weitestgehend durch den Klang der Klarinette dominiert. Die restlichen Stücke bieten den Wechsel zwischen reinen BM Passagen und Klarinettenparts. Wie bereits erwähnt richtet sich das Album eher an den Hörer, der über den Tellerrand hinaus zu blicken kann, alle anderen sollten mal reinhören.

Fazit: Wer nach einem besonderen BM Alben für die bevorstehenden langen Herbst – oder Winternächte sucht, sollte sich Mournful Winter und deren drittes Album „Mother’s Demise“zu legen. Klasse Album starke Atmosphäre und mit sehr viel Tiefgang ausgestattet!

Hörbeispiel:

Trackliste:

  1. Souls to the Void
  2. Spirit Wound
  3. Fortress of Dead Dreams
  4. Worship of a Dying Star
  5. Mother’s Demise
  6. Soulsleep in Paradise or Hades
  7. Dissociation of Self
  8. In the Enlightement of my Catharsis

Band: https://mournfulwinter.bandcamp.com

Bewertung: 5/6

@Mjöllnir/ Seelenfeuer 2021

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