Interview mit Narbeleth

Narbeleth mit freundlicher Genehmigung von Narbeleth

Hallo Dakkar, vielen Dank, daß du dir für das Interview Zeit genommen hast. Wie geht es dir?

Dakkar: Es geht mir gut, danke der Nachfrage.

Was gibt es Neues zu berichten von euch?

Dakkar: Nun, am 11.06. kam unser neues Album „Svmma Cvm Nox Arcana“ via Folter Records heraus. Und auch wenn es ein bißchen zu früh ist darüber zu sprechen, ich habe bereits neue Sachen aufgenommen.

Du bist sozusagen der Boss bei Narbeleth, inwieweit hat Vindok Einfluß auf die Musik oder wird darauf Einfluß haben in Zukunft?

Dakkar: Wie immer komponiere ich, schreibe die Texte und gebe die fertigen Lieder mit bereits vorgegebenem Rhythmus Vindok und er rundet alles, mit seinem unverkennbar typischen Schlagzeugstil, ab. Er ist sehr wichtig für Narbeleth teils wegen unserer Freundschaft, aber vor allem wegen seiner musikalischen Bedeutung in der Band.

Narbeleth gibt es seit 2008, wie ist die Band entstanden und welche musikalischen Einflüße machen die Band aus?

Dakkar: 2008 spielte ich noch bei Ancestor, jedoch hatte ich manchmal Ideen, die dort nicht in das Bandkonzept paßten. Also beschloß ich eines Tages, diese Ideen in einem anderen Projekt umzusetzen. Ich erschuf Narbeleth und die Band nahm immer mehr Platz in meinem Leben ein. Meine musikalischen Einflüße, wie man auch in meiner Musik hören kann, sind Bands aus der 2. BM Welle, als da wären Arckanum, Judas Iscariot, frühe Darkthrone, frühe Satyricon….

Bei allen bereits erschienenen Narbeleth Veröffentlichungen hast du bisher alles selber gemacht. War die Band ursprünglich geplant, als ein Ein-Mann-Projekt?

Dakkar: Ganz genau. Zu Beginn sollte Narbeleth nur ein Studioprojekt sein, aber dann beschloß ich Narbeleth auch auf der Bühne zu präsentieren.

Vor ein paar Jahren bist du von Kuba nach Spanien gezogen. Darf ich fragen, was dich dazu bewogen hat und welches die Unterschiede sind, zwischen der kubanischen und der spanischen Black Metal Szene?

Dakkar: Leben in Kuba bedeutet viele Einschränkungen in jedem Aspekt des Lebens, deshalb wanderte ich nach Spanien aus. In Kuba ist die BM Szene klein, aber sehr beachtlich für eine karibische Insel. Heutzutage ist die Anzahl der aktiven Bands gesunken, aber noch vor 15 Jahren gab es 15 Bands im Land. Wie auch immer…die Flamme brennt noch. Hier in Spanien ist die Szene natürlich größer und abgesehen von einigen Bands mit denen ich Kontakt habe, weiß ich nicht viel über sie, aber ich bin dabei die Szene besser kennenzulernen.

Zur Zeit sind viele gute Veröffentlichungen auf dem Markt. Verfolgst du das und welche Bands beeindrucken dich am meisten?

Dakkar: Natürlich verfolge ich das! Ich bin immer eifrig auf der Suche nach guten Veröffentlichungen. Djevel ist ohne Zweifel eine hervorragende Band, die mich seit dem ersten Album 2011 bis heute begeistert. Das gleiche gilt für Bettlercarrier, die leider jetzt in der Warteschleife sind. Dann wären da noch Cold Earth (USA), Akantha (Griechenland), Balmog (Spanien), Sartegos (Spanien)…

Vielen Dank für das Interview, möchtest du abschließend noch etwas anmerken?

Dakkar: Ich möchte dir für deine Unterstützung von Narbeleth danken und grüße alle Gefolgsleute auf der ganzen Welt! Nicht vergessen, das neue Album „Svmma Cvm Nox Arcana“ ist raus seit dem 11.6. via Folter Records! Haltet die Black Metal Flamme am Brennen!

Hörbeispiel:

https://www.youtube.com/watch?v=stMdZY0eVN8

Interview @Blackwolf

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