Rezension: Nazxul – Irkalla (Seance Records 2021)

Nazxul sind alles andere als Unbekannte der australischen BM Szene. Die Bands existiert bereits seit Mitte der 90ziger und hat seitdem einige Veröffentlichungen u.a. 2 Alben herausgebracht, bevor es recht ruhig um die Australier wurde. Nun 11 Jahre später erscheint mit „Irkalla“ das dritte Album. Musikalisch bleiben die Australier sich treu und präsentieren sich Old School. BM recht einfach in seiner Struktur ,ohne großen Schnickschnack und mit dieser 90ziger Jahre Atmosphäre ausgestattet „Irkalla“ ist bereits seit Mitte März in allen gängigen Formaten erhältlich. Das Album umfasst 4 Songs und die Spieldauer liegt bei knapp einer halben Stunden.

Es gibt solche Alben, wo du denkst klingt erstmal nicht so spektakulär, aber nach intensiver Beschäftigung mit dem Werk, bist du begeistert, eines dieser Alben ist „Irkalla“ das seinen Reiz bereits nach wenigen Momenten entfaltet. Roh und dennoch sehr melodisch zeigen die Australier, dass BM auch heute noch so klingen kann wie in den 90zigen. Disharmonische Gitarrenriffs, präzise Tempowechsel und heisere Vocals erzeugen ein Déja Vu Erlebnis. Kerngerüst des Albums bilden der zweite und vierte Song, die jeweils eine Spieldauer von mehr als 10 Minuten aufweisen und spielerisch die Stärken der Band sehr gut hervorheben. „Irkalla“ bietet sehr viel Tiefgang und gerade die einfache Struktur der Songs hat durchaus seinen Reiz. Es fällt schwer einen einzelnen Song hervorzuheben, denn „Irkalla“ ist in sich ein starkes Gesamtwerk, wenn mir persönlich auch die Spieldauer viel zu kurz ist. Die Spieldauer ist aber Kritik auf hohem Niveau und kein wirkliches Manko. „Irkalla“ sollten sich alle mal anhören, die mental in den 90ziger Jahren verwurzelt sind.

Fazit: Nazxul melden sich mit „Irkalla“ eindrucksvoll nach einer längeren Wartezeit zurück. „Irkalla“ fängt den Geist des BM‘s der 90ziger sehr gut ein. Totgesagte leben länger!

Hörspiel:

Trackliste:

  1. Divine Death 07:24
  2. Rising Storm 10:04
  3. Inferno 03:35
  4. Stygian

Bewertung: 5/6

@Mjöllnir/Seelenfeuer 2021

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