Rezension: Mavorim/ Ad Mortem – Iudicium Ultimum Gemeinschaftstonträger (Purity Through Fire 2020)

Bereits am 31. Oktober letzten Jahres erschien mit „Iudicium Ultimum“ ein sehr interessanter Gemeinschaftstonträger zweier Bands, die in der Vergangenheit bereits auf sich aufmerksam machen konnten. Mavorim darüber bedarf es keine großen Worte, zu mal die Band in den vergangenen Jahren Qualität abgeliefert hat. Ad Mortem wiederum gehört noch zu den weniger bekannten Bands, was aber nicht heißt, dass die Band aus BM Neulingen besteht. Beide Bands orientieren sich am rohen, rauen und melodischen BM, der mit einer intensiven Atmosphäre ausgestattet ist. Der bereits erhältliche Tonträger ist in unterschiedlichen Formaten über Purity Through Fire erhältlich und gerade die Vinyl Version dürfte Sammler des schwarzen Goldes freuen.die Spieldauer liegt bei knapp 50 Minuten.

Den Auftakt der Veröffentlichung macht Mavorim und ein direkter Vergleich zu älteren Veröffentlichungen zeigt, das das Tempo der Songs etwas zurückgenommen wurde, was den Songs aber sehr gut zu Gesicht steht wie ich finde.. Die Stücke wirken harmonischer und ausdrucksvoller und vor allem die markante Stimme von Baptist setzt Akzente. Die Songs weisen eine beeindruckende Atmosphäre auf um in Kombination mit den Vocals entsteht eine Intensive Atmosphäre. Besonders gut kommt dies im letzten Song „All meine Seelen“ zum Vorschein, der gerade in den langsamen Passagen für Gänsehaut sorgt. Mavorim liefern kurzum genau, das ab was von ihnen erwartet wird.

Den Abschluss des Splits bildet Ad Mortem. Die Jungs sind alles andere als Newcomer, spielen sie doch auch in Bands wie Drudensang oder Notorious. Die Songs klingen wie BM zu klingen hat und strotzen nur so vor Spielfreude! Die variablen Songstrukturen oder auch die Gitarren erzeugen eine beeindruckende Atmosphäre, die an die 90ziger Jahre erinnert. Ich möchte keinen Song jetzt explizit hervorheben, denn das Gesamtwerk wirkt eben nur als Ganzes! Die Songs überzeugen einfach und es macht Gitarrenriffs gepaart mit dem druckvollen Sound können durchaus überzeugen. Mit der Band wird auch in Zukunft zu rechnen sein.

Fazit: Der Gemeinschaftstonträger „Iudicium Ultimum“ präsentiert das gemeinschaftliche Werk zweier Bands, die durch ihre Atmosphäre und ihre spielerischen Finessen punkten können. Sowohl Mavorim als auch AD Mortem verstehen es Ihren Songs eine Seele zu verleihen. Klare Kaufempfehlung von meiner Seite.

Hörproben:

Trackliste:

  1. Mavorim – Präludium (instrumental)
  2. Mavorim – Tod und Teufel
  3. Mavorim – Ein Fluch ward uns geschenkt
  4. Mavorim – All meine Seelen
  5. Ad Mortem – Dem Tod zu Ehren
  6. Ad Mortem – Schwarzes Blut (Exitium I)
  7. Ad Mortem – Kerker (Exitium II)
  8. Ad Mortem – Vernichtungsschlag (Exitium III)
  9. Ad Mortem – auf ewig verdammt (Outro)

Bewertung: 6/6

@Mjöllnir/ Seelenfeuer 2021

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